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Man trinkt den Tee, damit man den Lärm der Welt vergißt.  

( chinesisches Sprichwort )

 

Der Teestrauch selbst hatte im alten China keine eigentliche symbolische Bedeutung. Dennoch ist die Geschichte vom Mönch Bodhidharma, der im sechsten Jahrhundert nach Christus aus Indien ins Reich der Mitte kam, lebendig geblieben. Während seiner neunjährigen Meditation vor einer Felswand soll der Begründer des Zen-Buddhismus einmal vom Schlaf übermannt worden sein. Als er wieder aufwachte, schnitt er sich - um einem erneuten Einnicken vorzubeugen - beide Augenlider ab. Diese fielen auf die Erde, schlugen Wurzeln und trieben aus. Andernorts ist - weniger dramatisch - von Barthaaren die Rede, die auf fruchtbaren Boden fielen. Wie auch immer, die Pflanze wuchs und wurde zum ersten Teestrauch, zum Symbol ewiger Wachsamkeit. Entgegen der Legende um Bodhidharma wurde der in den Bergen von Yünnan, Sichuan und im indischen Assam heimische Teestrauch allerdings in China bereits seit der frühen Han-Dynastie (um 200 v. Chr.) kultiviert. Zur Zeit der Tang- Dynastie (618-907 n. Chr.) behandelte man die Teeblätter mit Rauch und presste sie zu halbfeuchten Kuchen, von denen man Scheiben abschnitt, im Wasser kochte und mit Salz würzte. Die Höflinge der auf die Tang-Zeit folgenden Sung-Dynastie mit ihrem verfeinerten Geschmack empfanden das als barbarisch. Sie legten die feingemahlenen Teeblätter direkt in die Tasse, vermischten diese mit kochendem Wasser und schlugen das Getränk mit einem Bambusbesen zu «jadegrüner» Farbe,  

In einer Gegend in Deutschland wird fast soviel Tee getrunken (2400g /Kopf /Jahr, ca. fünf Tassen pro Tag) wie in England: in Ostfriesland. Die Ostfriesen waren die ersten, die in Deutschland Tee tranken. Mit einem Schuß Rum wurde starker Tee bald ein beliebtes Getränk. Auch heute ist die traditionelle Teeleidenschaft der Ostfriesen ungebrochen. Mit weißem Kandis und süßer Sahne wird er hier zu jeder Tageszeit getrunken, denn: "Friesische Gemütlichkeit hält stets ein Kopke Tee bereit." 

Natürlich ist neben dem Teeblatt das Wasser ein wichtiges Element. Mit levitiertem Trinkwasser liegen Sie genau richtig  für Ihren Teegenuss.

Feinste Tee-Sorten verlangen besondere Sorgfalt! Hier unser Tipp:

Die klassische Zubereitung von schwarzem und grünem Tee nach den 

"5 goldenen Regeln". Diese ist einfach, sparsam, teefreundlich.

1.     Die Brühkanne aus Porzellan, Keramik oder Glas mit heißem Wasser ausspülen.

2.     Pro Tasse einen gehäuften Teelöffel Tee in die Kanne geben (Für 1 Liter Wasser 12-15 g)

3.     Frisches, levitiertes Wasser zum Kochen bringen und sprudelnd auf die Blätter gießen, so daß diese gut bedeckt sind.

4.     Erst nach 3 bis 5 Minuten Ziehdauer - je nach Sorte und Blattstruktur - mit heißem - nicht mehr kochendem - Wasser auffüllen.

5.     Den fertigen Tee umrühren und durch ein Sieb in eine vorgewärmte Servierkanne umfüllen oder direkt ausschenken.

 

Eine  besinnliche Zeit  Ihr KRISTALLKLAR Team

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